Ernährung in der Schwangerschaft

 

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Ernährung in der Schwangerschaft

 

Grundsätzlich sollte man viel frisches Obst und Gemüse, komplexe Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Milchprodukte und mehrfach ungesättigte Fettsäuren (z.B. kaltgepresste Pflanzenöle, fetter Seefisch) essen, verteilt auf 5-6 kleine Mahlzeiten. Mindestens 2 Liter Flüssigkeit sollten getrunken werden. Alkohol und Nikotin sind absolut tabu!
Nicht empfehlenswert sind Rohmilchprodukte (z.B. Schimmelkäse) und rohes Fleisch (z.B. Salami).

Größerer Bedarf besteht vor allem an:

  1. Folsäure           0,4 – 0,8mg
  2. Jod                 200 µg pro Tag
  3. Eisen               50 – 100 mg pro Tag (vor allem in der 2. Hälfte der Schwangerschaft)
  4. Calcium           1000 – 2000 mg pro Tag
  5. Magnesium       400 – 600 mg pro Tag

 

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zu 1.Folsäure ist für das Zellwachstum und –differenzierung wichtig, damit keine Missbildungen entstehen bzw. Fehlgeburten. Folsäure sollte daher schon vor der Schwangerschaft eingenommen werden. Folsäuremangel kann durch Einnahme der Pille verursacht werden. Der Mangel kann bis zu ½ Jahr nach Absetzen der Pille andauern.

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zu 2. Jodmangel vermindert die Fruchtbarkeit, beim Säugling führt er zu Kröpfen, sowie zu Störungen körperlicher und geistiger Entwicklung. Extreme Unterversorgung erhöht die Gefahr von Früh- und Totgeburten.

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zu 3. Eisen wird zum Sauerstofftransport und zur Blutbildung benötigt. Eine Anämie (Blutarmut) in der Schwangerschaft erhöht die Gefahr von Frühgeburten und reduziertem Geburtsgewicht. Die Einnahme sollte mindestens 1 Stunde vor dem Essen erfolgen, am besten mit Vitamin C zusammen.

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zu 4.Calcium ist notwendig für das Knochenwachstum des ungeborenen Kindes und der Vorbeugung der Osteoporose der Mutter. Außerdem senkt Calcium etwas den Blutdruck und beugt Schwangerschaftskomplikationen vor.

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zu 5.Der Bedarf an Calcium  ist in der Schwangerschaft deutlich erhöht. Bei einem Mangel ist das Risiko der Früh- und Fehlgeburten erhöht. Die Aufnahme von Magnesium ist bewährt zur Vorbeugung vorzeitiger Wehen, Bluthochdruck, Wadenkrämpfen, Verstopfung, Übelkeit und Erbrechen.

 

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Stand: 05.05.08